Ausländer- und Asylrecht.

Das Ausländerrecht regelt die Einreise und den Aufenthalt von Personen, die nicht die deutsche Staatsangehörigkeit besitzen. Spezialgesetzliche Regelungen gibt es EU-Unionsbürger und ihre Familienangehörigen sowie die Staatsangehörigen von mit der EU assoziierten Staaten (insbesondere Türkei).

Schwerpunkte sind die Durchsetzung eines Aufenthaltsrechts, das Recht auf Familiennachzug, aber auch Aufenthaltsbeendigungs- oder Ausweisungsverfahren.

Ein Teil des Ausländerrechts ist auch das Asylrecht. Es befasst sich mit der Anerkennung und dem Status von Asylsuchenden, Asylberechtigten und Flüchtlingen im Sinne der GFK, sowie dem sog. „humanitären“ Aufenthalt. Auch auf anderen Rechtsgebieten gibt es Sonderregelungen für Ausländer, so insbesondere im Sozialrecht (z. B. Kindergeld, Erziehungsgeld, Jugendhilfe) oder im Strafrecht (sog. Ausländerstrafrecht).

Am Ende einer Integration in Deutschland steht oft die Einbürgerung. Das deutsche Staatsangehörigkeitsrecht ist daher ein weiterer Arbeitsschwerpunkt.